Die neue Weltordnung

Am 8.9.2021 hat das Schweizer Regional-Radio folgenden Beitrag ausgestrahlt:

Wolfsdebatte: Herdenschutz am Limit?

In der Debatte kamen Herr Peter Küchler, Direktor des Plantahofes Landquart, und die pronatura-Sprecherin Sara Wehrli zu Wort. Herr Küchler argumentierte sachlich, fachkompetent und mit belegbaren Fakten. Frau Wehrli hingegen lieferte nebst der üblichen, von oben herab verkündeten Plattitüden des Umweltlagers, nur quere, weltfremde Antworten, und zeigte einmal mehr, dass den Wolfsbefürwortern echte Argumente und wissenschaftliche Beweise fehlen. Hören Sie dazu den Radio-Beitrag.
Hier ein Beispiel zu den Antworten von Frau Wehrli:

SRF Moderatorin: „Stand heute sind in GR 212 Schafe und Geissen gerissen worden, sowie 7 weitere Tiere (Esel, Rind). Jetzt Frau Wehrli, wenn man diese Zahlen ansieht, sind das viel oder wenige?“

Sara Wehrli: „Ich möchte betonen, dass Pro Natura sehr wohl die Sorgen und Nöte der Nutztierhalter versteht, und dass wir auch dazu beitragen wollen, Lösungen zu finden…“

Die SRF Moderatorin unterbricht die ausweichende Antwort und hakt nach: „Sind das viel oder wenig?“

Sara Wehrli:„Genau, …im Vergleich zum Beispiel zu den Schäden, die Hirsche im Schutzwald anrichten, oder die Wildschweine Schäden in den Feldern im Mittelland anrichten, sind die Schäden dann doch eben aber wieder relativ klein.“

Die wolflos Einschätzung: Eine sehr peinliche Antwort. Die unter Höllenqualen verendeten Nutztiere mit den Verbissschäden von Hirschen zu vergleichen. So sieht also das Verständnis von Pro Natura für die Nöte und Sorgen der Nutztierhalter aus … die Schafe sollen für die Verbissschäden der von Pro Natura protegierten Hirsche büssen?
Aber das ist ja nur die Spitze des „Eisberges“. Die Umweltverbände haben genau genommen fast ausschliesslich nur Unwahrheiten und zynische Kommentare zu bieten, wenn es um das Thema Wolf geht. Wissenschaftliche Belege zu vermeintlich positiven Effekten des Wolfes auf den Wald, seine Ungefährlichkeit für Menschen, oder die Tauglichkeit der empfohlenen Herdenschutzmassnahmen liefern diese Herrenmenschen nicht. All die krassen „Kollateralschäden“ – übelste Tierquälerei, physische und psychische Belastung der Nutztierhalter, das Verganden der Alpenwiesen, die Unterminierung des Landesfriedens – nehmt ihr also locker in Kauf, um die rasante Vermehrung der nicht vom Aussterben bedrohten, absolut nutzlosen und gefährlichen Grossraubtiere zu protegieren?

4 Comments

  1. Catty said:

    Es ist einfach Wahnsinng 🤪 🤯 was die Bergbevölkerung mit diesen irren Fanatikern und Lobbisten (bla bla bla..) durchleben muss. Danke für deinen Einsatz😍

    11. September 2021
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    • anna said:

      Vielen Dank für Dein positives Feedback!

      12. September 2021
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  2. Christoph said:

    Sehr gelungene Karikatur ! Danke
    und der selbsternannte Herrenmensch lenkt den Wolf mit unsichtbarer Hand

    29. September 2021
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    • anna said:

      Danke für Dein nettes Feedback. Ja, die Herrenmenschen haben ungesunde Ansichten.

      4. Oktober 2021
      Reply

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