Wolfslobby-Fakenews

Der tragische Vorfall in einem Schafstall in Flums wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf die üblen Machenschaften der Wolfslobby und ihre omnipräsenten Falschmeldungen.

Anfangs Februar 2022 kamen rund 30 Schafe in einem Flumser Stall zu Tode. Die Photos der überlebenden Schafe sprechen ein klare Sprache: die äusseren Verletzungen und massiven Kratzspuren stammen von scharfen Gegenständen, wie Krallen oder Zähnen. Siehe auch PS 1 unten. Auf einem Photo, das die Toten zeigt, sind im Vordergrund zudem Gedärme zu sehen. Was berichtete die Schweizer Qualitätspresse darüber? Der Tenor der Headlines lautete unisono: „30 Schafe nach Massenpanik tot – Wolf als Täter ausgeschlossen“. Solche voreiligen Aussagen ohne jegliche wissenschaftliche Beweise, wie DNA-Spuren, zu veröffentlichen, sind rein spekulativer Natur.

Einmal mehr zeigt sich: Die systematische Weiterverbreitung der Wolfslobby- Desinformationen mit Hilfe aller Schweizer Medien klappt reibungslos: Bauernzeitung, Blick, 20 Minuten, swissinfo, Polizeinews, SRF Regionaljournal Ostschweiz … wer auch immer darüber berichtet hat: Die Inhalte waren bei allen identisch, und wurden völlig unkritisch in die breite Öffentlichkeit getragen.

Wie kann das sein, wie bewerkstelligt die Wolfslobby das, und übertölpelt die Wahrheit mit derartiger Leichtigkeit?

Die Agenda dazu ist denkbar simpel.

1. Nur Wolfslobbyisten bei den offiziellen Statements zum Vorfall zu Wort kommen lassen. Auf keinen Fall dürfen die Betroffenen gehört werden. Das klappt mittlerweile sehr gut, da die Wolfslobby die Behörden nicht nur auf Bundesebene, sondern auch bereits auf kantonaler Ebene unterwandert hat. Siehe PS 1 unten.

2. Die Aufklärung der wahren Umstände am Tatort vereiteln, und unterdrücken. Klappt ebenfalls problemlos, siehe PS 1 unten.

3. Umgehend alle Medienkanäle mit den zurechtgelegten Sätzen und Texten „füttern„, und so einen Zeitvorsprung zur etwaigen Verbreitung der Wahrheit erlangen.
Die Wolfslobby hat da ein leichtes Spiel. Die Journalisten sind ganz offensichtlich beim Thema Wolf nie willens, auch nur einen Finger für eigene Recherchen zu krümmen. Die Statements der Behörden und anderer offiziell daherkommenden Stellen, wie KORA oder Agridea, werden brav 1:1 übernommen. Vor Ort selber recherchieren, Photos machen, Betroffene interviewen, auch mal eine kritische Frage an die Behörden stellen, weil die offizielle Story doch irgendwie seltsam tönt? Fehlanzeige. Die Meldungen passieren ungehindert die erhoffte Kontrolle durch die Presse!

4. Ganz wichtig: keine Bilder des Tatorts in der Öffentlichkeit verbreiten, wie diese das könnte ja noch zu Zweifeln an den Meldungen, oder zu unangenehmen Fragen führen. Und solche Bilder würden ja auch die Brutalität der Tierquälerei zeigen. Auch da spielt die Presse willfährig mit: nie werden Bilder des Grauens veröffentlicht, das die Wölfe verursachen. Stattdessen werden gesunde, glückliche Schäfchen zu solchen Schlagzeilen gezeigt, oder gar keine Bilder.

Fazit: Der Schutz der Grossraubtiere steht über der Wahrheit. 30 tote Schafe könnten ja noch einen Wolfsabschuss zeitigen … und das muss verhindert werden, mit allen Mitteln. Selbstverständlich auch die schlechte Presse für die Lifestyle-Ikone Wolf.

PS 1: Auf der Facebook-Seite vwl-ost beschrieb ein Flumser das Ganze so, Zitat: „Herr Thiel hat am Telefon ganz klar gesagt , Wolf ausschliessen und auch so sofort an die Medien. Dann ist da der Bruder von WWF Präsidentin SG, der Chefredakteur, und macht schön alles glatt wie ein Bügeleisen. Im Gebiet von dem Stall sind in letzter Zeit zwei Wölfe mehrmals gesichtet worden!!“

Wer zudem die Photos zum Flumser Vorfall ansieht, und sich mit Schafen auskennt, erkennt unmittelbar und zweifelsfrei: die äusseren Verletzungen der überlebenden Schafe stammen nicht von einer Massenpanik, sondern scharfen Gegenständen, wie Krallen oder Zähnen … und es liegen Gedärme zwischen den toten Schafen. War es der Wolf? Das kann erst eindeutig bewiesen werden, wenn DNA Proben genommen und ausgewertet werden. Die zuständigen Behörden haben den Wolf a priori als Täter ausgeschlossen; das ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht nur unhaltbar, sondern riecht in geradezu skandalöser Weise nach einer politischen Agenda. Es ist voreilig und irreführend.
Übrigens hat sich in Frankreich im Mai 2020 in Reallon ein ähnlicher Fall zugetragen, siehe hier.

PS 2: Auch die irreführende Berichterstattung über die Ergebnissen des neusten KORA Berichtes Nr 105 wurden einmütig von den Schweizer Medien in alle Winkel getragen. Kritiklos und einmal mehr, ohne die geringsten eigene Recherchen vorzunehmen, geschweige denn den Bericht selber einmal ganz gelesen zu haben, hat die Presse die von KORA sorgfältig zusammengestellte Zusammenfassung ihrer „Ergebnisse“ 1:1 übernommen. Da war von angeblichen „Hotspotweiden“, und den grossartigen Erfolgen durch Abschüsse einzelner Wölfe die Rede. Einfach alles nur ein einziges Trauerspiel. Über diesen Schlamassel werden wir demnächst eingehender berichten.

Ein Kommentar

  1. Christoph said:

    Dem Flumser Bauer mit den 30 toten Schafen begegnet die Wolfslobby mit purer Menschenverachtung.

    Der Machtmissbrauch der Wolfslobby erinnert mich an den Machtmissbrauch der Kirche mit dem Verfehlungen vertuscht worden und nach Jahrzehnten aufgearbeitet werden müssen.

    15. Februar 2022
    Reply

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